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Prüfmethode 05

Bestimmung des Biege-Elastizitätsmoduls und der Biegefestigkeit

Was bedeutet das für Sie?

Sie können genau messen, wie steif und biegefest ein Werkstoff ist, und ihn mit anderen Lösungen vergleichen.

Laborspezialist mit einer Plattenprobe an der Universalprüfmaschine
Norm
PN-EN 310
Werkstoff
Holzwerkstoffplatten über 3 mm
Probe
Breite 50 mm, Länge 20 × t + 50 mm
Prüfdauer
ca. 30 Minuten für 12 Proben
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Methodenbeschreibung

Mit der Prüfung lassen sich zwei zentrale mechanische Eigenschaften von Holzwerkstoffplatten bestimmen: die Biegefestigkeit und den Biege-Elastizitätsmodul.

Die an zwei Punkten aufgelegte Probe wird in der Mitte ihrer Länge belastet – es handelt sich um eine 3-Punkt-Biegung. Die Messung erfolgt mit einer Universalprüfmaschine für statische Prüfungen.

Vor der Prüfung werden die Proben bei 20°C / 65% RH bis zur Massekonstanz klimatisiert. Während des Tests werden die Höchstkraft, die Biegefestigkeit und der Elastizitätsmodul bestimmt.

Die Prüfung ist zerstörend – die Probe sollte innerhalb von 60 ± 30 s zu Bruch gehen.

Geschäftlicher Nutzen: bessere Werkstoffauswahl für die jeweilige Anwendung, geringeres Risiko konstruktiver Probleme sowie eine schnellere Entwicklung neuer Produkte.

Bedienung der Universalprüfmaschine während der Biegeprüfung
Video

So läuft die Prüfung ab

Aufnahme auf Englisch, mit Untertiteln · 0:51
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Prüfkörper

Die Methode ist für Holzwerkstoffplatten mit einer Nenndicke über 3 mm bestimmt.

Die Maße hängen von der Nenndicke t ab:

  • Länge: l = 20 × t + 50 mm
  • Breite: b = 50 ± 1 mm

Die Probenlänge sollte zwischen 150 und 1050 mm liegen.

Die ungefähre Prüfdauer für einen Satz von 12 Proben beträgt etwa 30 Minuten.

Vorteil: in kurzer Zeit können Sie Daten für einen direkten Vergleich der mechanischen Eigenschaften verschiedener Werkstoffe erhalten, wobei nur eine geringe Materialmenge benötigt wird.

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Prüfnorm

Die Prüfung wird gemäß PN-EN 310 durchgeführt.

Vorteil: die mechanischen Kennwerte werden nach einem genormten Verfahren bestimmt, sodass sich Werkstoffe zuverlässig kontrollieren und vergleichen lassen.

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Anwendungsbereiche der Prüfmethode

  • Holzindustrie und Hersteller von Holzwerkstoffplatten

    Kontrolle der mechanischen Eigenschaften von Sperrholz, Spanplatten einschließlich OSB und anderen Holzwerkstoffplatten sowie Nutzung der Ergebnisse in der werkseigenen Produktionskontrolle (WPK/FPC).

  • Bauwesen

    Vergleich der mechanischen Eigenschaften von Platten für bauliche und konstruktive Anwendungen.

  • Möbelindustrie

    Bewertung der Steifigkeit und Festigkeit von Werkstoffen für Möbelkonstruktionen und Einrichtungselemente.

  • Transport

    Vergleich von Plattenwerkstoffen für Innenausbauelemente von Fahrzeugen, bei denen mechanische Eigenschaften von Bedeutung sind.

  • F&E und Werkstoffhersteller

    Validierung neuer Plattenaufbauten, Vergleich technologischer Varianten sowie Bewertung des Einflusses von Produktänderungen auf die mechanischen Eigenschaften.

Die Prüfung ermöglicht:

  • Bestimmung der Biegefestigkeit
  • Bestimmung des Elastizitätsmoduls
  • Vergleich der Steifigkeit verschiedener Werkstoffe
  • Bewertung des Einflusses technologischer Änderungen auf die mechanischen Kennwerte
  • Unterstützung der werkseigenen Produktionskontrolle
  • Durchführung von F&E-Arbeiten und Werkstoffvalidierung
Einlegen einer Plattenprobe in die Universalprüfmaschine

Statt anzunehmen, dass ein Werkstoff ausreichend fest ist, können Sie seine Eigenschaften messen und vergleichen.

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